Gestern erfahre ich, dass das Demo der "Ellsworthy Brothers" bei meinem Verleger gut angekommen ist! Sie finden es lustig, und wollen sogar, dass Al den Räuberpart auch in der Endproduktion singt. Das freut mich sehr!! Nun heisst es aber erst einmal Ruhe bewahren, bis wir tatsächlich Verträge in den Händen halten.
Inspiriert von zwei Zeichnungen eines rosa Monsters auf Màriams blog, habe ich eine kleine Geschichte dazu geschrieben. Ein deutscher Freund ihrer Eltern ist gerade dabei, eine Arbeitsversion davon ins Spanische zu übersetzen. Gleichzeitig bemühe ich mich hier in Deutschland schon mal um einen Verlag.
Ein weiteres neues Bilderbuchprojekt, ist durch meine Arbeit mit den Kindern an unser Kunstschule entstanden. Genauer gesagt, den Jungs. Meiner Frau und mir ist aufgefallen, dass Jungs, sobald sie einigermaßen figürlich darstellen können, mit Hingabe Monster und Roboter zeichnen. Das ist etwa ab dem vierten Lebensjahr so. Wenn man aber als Eltern ihren Interessen nachkommen will, muss man entweder Superheldencomics kaufen, oder die Kinder vor die Glotze setzen.
Im Kinderbuch hingegen wird das Bedürfnis der Befriedigung "männlicher Allmachtsfantasien" (so meine Frau) nahezu völlig ausgeblendet.
Dem entgegen stelle ich nun "Der größte, stärkste und mutigste Kampfroboter der Welt, aller Welten und aller Sterne"!
Lustigerweise sind die Kinder (sogar die Mädchen) alleine von dem Titel dermaßen beeindruckt, dass sie sofort wissen wollen, worum es in der Geschichte geht.
Glücklicherweise habe ich in Patrick Wirbeleit jemanden gefunden, der meine Idee (sein Sohn wird demnächst Fünf) begeistert aufgenommen, und auch schon die ersten Skizzen angefertigt hat. Jetzt heisst es "nur noch" einen mutigen Verleger finden, der von dieser Idee ebenso begeistert ist, wie wir und die Kinder.
Mittwoch, 24. September 2008
Sonntag, 17. August 2008
Wieder zurück!


Diese Fotos habe ich von meinem Bruder während der Arbeit an den "Maiszereis" Liedern gemacht. Da Al kein Deutsch spricht, haben wir zunächst alle Stücke auf Englisch geschrieben.
Auf den Fotos kann man übrigens deutlich unsere Verwandschaft erkennen - hohe Stirn und ein Hang zu außergewöhnlichen Bartmoden.
Es hat mir eine Menge Spaß gemacht mit Al die Stücke auf den Weg zu bringen, zumal ich ja sonst mit Musik machen leider nicht so viel zu tun habe. Allerdings waren dann drei Tage arbeiten und die ganze Zeit aufeinander hocken genug für beide von uns.
Ich (und auch der Verlag) bin nun sehr gespannt auf die endgültigen Versionen der Stücke! Wenn alles klappt, sollten sie Ende des Monats fertig sein.
Sonntag, 27. Juli 2008
Illustrationen
Auch in meinem "neuen Beruf" als Kinderbuchautor, hat sich einiges getan seit dem letzten Post.
Nach einigem hin und her um die Illustrationen für Maiszerais, ist die Wahl nun auf Patrick Wirbeleit gefallen.
Ich muss zugeben, dass er nicht meine erste Wahl war. Die Zeichnungen, die ich bisher von ihm kannte, waren mir immer einen Tick zu süßlich. Aber nachdem unsere zwei "erste Wahlen" aus zwei verschiedenen Gründen ausfielen, schlug meine Lektorin vor, es doch einmal mit Patrick zu probieren. Und tatsächlich: sein Maiszerais begeisterte uns alle auf Anhieb. Jetzt kann ich mich beruhigt auf das fertige Buch freuen!
Ein anderes Buchprojekt, für das ich eine wundervolle Illustratorin habe begeistern können, ist die Geschichte von dem (unerträglich schlecht) reimenden "Piratenkapitän Glocke".
Entstanden ist "Captain Bell" auf Englisch. Alistair hat mir bei den Reimen geholfen, und hat auch sonst einen nicht unwesentlichen Autorenanteil an der Bilderbuchgeschichte.
Der Name der Illustratorin ist Mariàm Ben Arab. Auf ihrem Blog sind sogar die Skizzen, sowie die farbige Probeseite zu Captain Bell zu bewundern. Jetzt müssen wir nur noch einen passenden Verlag dafür finden.
Nach einigem hin und her um die Illustrationen für Maiszerais, ist die Wahl nun auf Patrick Wirbeleit gefallen.
Ich muss zugeben, dass er nicht meine erste Wahl war. Die Zeichnungen, die ich bisher von ihm kannte, waren mir immer einen Tick zu süßlich. Aber nachdem unsere zwei "erste Wahlen" aus zwei verschiedenen Gründen ausfielen, schlug meine Lektorin vor, es doch einmal mit Patrick zu probieren. Und tatsächlich: sein Maiszerais begeisterte uns alle auf Anhieb. Jetzt kann ich mich beruhigt auf das fertige Buch freuen!
Ein anderes Buchprojekt, für das ich eine wundervolle Illustratorin habe begeistern können, ist die Geschichte von dem (unerträglich schlecht) reimenden "Piratenkapitän Glocke".
Entstanden ist "Captain Bell" auf Englisch. Alistair hat mir bei den Reimen geholfen, und hat auch sonst einen nicht unwesentlichen Autorenanteil an der Bilderbuchgeschichte.
Der Name der Illustratorin ist Mariàm Ben Arab. Auf ihrem Blog sind sogar die Skizzen, sowie die farbige Probeseite zu Captain Bell zu bewundern. Jetzt müssen wir nur noch einen passenden Verlag dafür finden.
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Cambridge

Jetzt habe ich aber wirklich, wirklich lange nichts mehr von mir hören lassen!
Wie angekündigt, war ich in England. Dort traf ich mich leider nicht mit dem Mann, von dem ich gehofft hatte, er könne mir etwas mehr über Balthus künstlerisches Schaffen erzählen. Ich hatte mich beim Termin mit ihm doch tatsächlich um einen ganzen Monat vertan!!
Als man mich über meinen Fehler aufklärte, war ich natürlich dementsprechend schlecht gelaunt.
Dass ich dennoch ein paar nette Stunden in Cambridge verbrachte, verdanke ich meinem Freund dort, und dem "DINER OUT", meinem Lieblings Coffee House.
Auf dem Foto sieht man mich, bevor ich meinen ersten Schluck Tee hatte. Der Raum im ersten Stock ist tatsächlich nicht viel größer, als auf diesem Foto zu erkennen. Man hat also gute Chancen vom Fenster aus einen wundervollen Blick auf die berühmte "Round Church" zu werfen, während man an seinem frisch belegten Sandwitch knabbert.
Anschließend fuhr ich noch ein paar Tage zu meinen Eltern. Dort stellte ich fest, dass mein Frust, nichts über meinen Ur Großvater herausgefunden zu haben, so groß war, dass ich während meines gesamten Aufenthaltes kein einziges Mal die Truhe mit seinen Sachen öffnen mochte.
In der zweiten Augustwoche fliege ich wieder rüber. Diesmal allerdings, um meinem Bruder Alistair einen Besuch abzustatten. Wir wollen gemeinsam an den Songs weiter arbeiten, die er für Maiszerais geschrieben hat. Er lebt seit kurzem in Hastings. Dort ist es noch nicht so überteuert wie in London, aber auch nicht zu weit um bei Bedarf reinzufahren. Das zieht viele Künstler an. Mal sehen, wie lange noch. Für Al ist es aber am wichtigsten, die Nordsee vor der Tür zu haben. Da geht es ihm wie mir. Wenn man mit dem Meer aufgewachsen ist, kann man auf Dauer nicht ohne sein.
Sonntag, 8. Juni 2008
Maiszerais in Englisch
Das Liederalbum für mein Buch "Ich, der Räuber Maiszerais und die berühmteste Tafel Schokolade der Welt" wird zunächst einmal auf Englisch entstehen. Zu meiner großen Freude wird sich mein Bruder Alistair daran probieren dürfen, die Musik zu komponieren. Ich hoffe, dass auch der Verlag seinen Gefallen an seinen Liedern finden wird.
Um eine Zusammenarbeit zu vereinfachen, werde ich für ihn das Exposé des Buches ins Englische übersetzen. Vielleicht stelle ich es dann auch gleich auf diesen Blog.
Der englische Buchtitel steht schon fest:
"Me, Stinky Torncorn and the incredible chocolate bar"
Um eine Zusammenarbeit zu vereinfachen, werde ich für ihn das Exposé des Buches ins Englische übersetzen. Vielleicht stelle ich es dann auch gleich auf diesen Blog.
Der englische Buchtitel steht schon fest:
"Me, Stinky Torncorn and the incredible chocolate bar"
Montag, 2. Juni 2008
Es ist entschieden!
Nachdem sich zwei Verlage fast zeitgleich für mein Manuskript vom "Räuber Maiszerais" entschieden hatten, war es plötzlich an mir eine Wahl zu treffen. Ich entschied mich gegen den rennomierten, etablierten Verlag, zugunsten desjenigen, der sich zwar neu am Kinderbuchmarkt zu platzieren sucht aber meinen Ideen mit mehr Offenheit begegnet. Darüber freue ich mich sehr!
Im Gegensatz zu meinen kleineren Texten, die allesamt Auftragsarbeiten waren, habe ich mich entschlossen "Ich, der Räuber Maiszerais und die berühmteste Tafel Schokolade der Welt" nicht unter meinem Pseudonym, sondern unter meinem richtigen Namen zu veröffentlichen.
Das Buch wird durchgehend farbig illustriert, und soll zeitgleich sogar als Hörspielfassung produziert werden! Großartig finde ich das!
Sobald ich weiß, wer die Illustrationen anfertigen wird, und ob es vielleicht sogar noch eine CD mit Räuberliedern geben wird, werde ich hier davon berichten.
Nächste Woche fahre ich für ein paar Tage zurück nach England. Genauer gesagt Cambridge. Ich besuche dort einen alten Freund und habe außerdem eine Verabredung mit einem Mann, der mir eventuell etwas über Balthus erzählen kann. Auch darauf freue ich mich schon. (Hach! Ist das Leben nicht wundervoll?!:)
Im Gegensatz zu meinen kleineren Texten, die allesamt Auftragsarbeiten waren, habe ich mich entschlossen "Ich, der Räuber Maiszerais und die berühmteste Tafel Schokolade der Welt" nicht unter meinem Pseudonym, sondern unter meinem richtigen Namen zu veröffentlichen.
Das Buch wird durchgehend farbig illustriert, und soll zeitgleich sogar als Hörspielfassung produziert werden! Großartig finde ich das!
Sobald ich weiß, wer die Illustrationen anfertigen wird, und ob es vielleicht sogar noch eine CD mit Räuberliedern geben wird, werde ich hier davon berichten.
Nächste Woche fahre ich für ein paar Tage zurück nach England. Genauer gesagt Cambridge. Ich besuche dort einen alten Freund und habe außerdem eine Verabredung mit einem Mann, der mir eventuell etwas über Balthus erzählen kann. Auch darauf freue ich mich schon. (Hach! Ist das Leben nicht wundervoll?!:)
Donnerstag, 13. März 2008
Balthus Ellsworthy
Einer der Gründe weshalb ich diesen Blog schreibe, ist mein Ur Großvater Balthus Elsworthy, von dem noch niemand etwas weiß. Das will ich ändern.
Wenn man seinen Namen bei Google eingibt, bekommt man nicht einen einzigen Eintrag angezeigt. Ganz so, als hätte es ihn nie gegeben. Natürlich geht das vielen anderen Menschen auf der Welt auch so. Aber Balthus Ellsworthy war, bevor er sich entschied Fischer zu werden, Teil der Arts and Crafts Bewegung in England, Mitte des 19. Jahrhunderts. Ein unbedeutender zwar, aber kein untalentierter. So weit ich das beurteilen kann. Und niemand wusste davon! Nicht einmal meine Familie.
Erst als vor ein paar Jahren in einem der übrig gebliebenen Häuser von Grumby, beim Abriss eine Truhe mit seinem Namen gefunden wurde, kam dieser Schatz zurück in die Hände unserer Familie.
In dieser Truhe befanden sich von ihm illustrierte Handabschriften klassischer Literatur, Skizzenbücher voll von Muster- und Möbelentwürfen, sowie ein paar kleinere Tafeln mit Portraitmalerei.
Pikanterweise, fand man jene Truhe nicht in unserem ehemaligen Haus. Das war nämlich damals vom Sturm hinfort gerissen worden. Es befand sich stattdessen unter den Bodendielen eines anderen Hauses. Das Haus, in der jene Frau wohnte, von der die Leute im Dorf immer vermuteten, mein Großvater hätte eine Affäre mit ihr gehabt.
Ich habe mir vorgenommen, mehr über die zwei Leben des Balthus Ellsworthy in Erfahrung zu bringen. Und zu diesem Zweck werde ich wieder öfter nach England reisen, was mir leider nicht so oft möglich ist, wie ich es gerne hätte. Meine Eltern, bei denen die Truhe steht, wird es sicher freuen.
Nach und nach, werde ich dann hier ausschnitte und Beispiele seiner Arbeit zeigen, und so weit es mir möglich ist kommentieren. Auf diese Weise hoffe ich, ein wenig mehr Licht auf diesen Mann zu werfen, der so talentiert begann, um dann plötzlich mit allem zu brechen und als einfacher Fischer sein Leben fort zu führen.
Würde es ihn wohl freuen, wenn er wüsste, dass ich in seine künstlerische Fußstapfen gestiegen bin? Oder hätte er ein paar gute Gründe parat, weshalb ich damit lieber so schnell wie möglich aufhören sollte (um Fischer zu werden)?
Wenn man seinen Namen bei Google eingibt, bekommt man nicht einen einzigen Eintrag angezeigt. Ganz so, als hätte es ihn nie gegeben. Natürlich geht das vielen anderen Menschen auf der Welt auch so. Aber Balthus Ellsworthy war, bevor er sich entschied Fischer zu werden, Teil der Arts and Crafts Bewegung in England, Mitte des 19. Jahrhunderts. Ein unbedeutender zwar, aber kein untalentierter. So weit ich das beurteilen kann. Und niemand wusste davon! Nicht einmal meine Familie.
Erst als vor ein paar Jahren in einem der übrig gebliebenen Häuser von Grumby, beim Abriss eine Truhe mit seinem Namen gefunden wurde, kam dieser Schatz zurück in die Hände unserer Familie.
In dieser Truhe befanden sich von ihm illustrierte Handabschriften klassischer Literatur, Skizzenbücher voll von Muster- und Möbelentwürfen, sowie ein paar kleinere Tafeln mit Portraitmalerei.
Pikanterweise, fand man jene Truhe nicht in unserem ehemaligen Haus. Das war nämlich damals vom Sturm hinfort gerissen worden. Es befand sich stattdessen unter den Bodendielen eines anderen Hauses. Das Haus, in der jene Frau wohnte, von der die Leute im Dorf immer vermuteten, mein Großvater hätte eine Affäre mit ihr gehabt.
Ich habe mir vorgenommen, mehr über die zwei Leben des Balthus Ellsworthy in Erfahrung zu bringen. Und zu diesem Zweck werde ich wieder öfter nach England reisen, was mir leider nicht so oft möglich ist, wie ich es gerne hätte. Meine Eltern, bei denen die Truhe steht, wird es sicher freuen.
Nach und nach, werde ich dann hier ausschnitte und Beispiele seiner Arbeit zeigen, und so weit es mir möglich ist kommentieren. Auf diese Weise hoffe ich, ein wenig mehr Licht auf diesen Mann zu werfen, der so talentiert begann, um dann plötzlich mit allem zu brechen und als einfacher Fischer sein Leben fort zu führen.
Würde es ihn wohl freuen, wenn er wüsste, dass ich in seine künstlerische Fußstapfen gestiegen bin? Oder hätte er ein paar gute Gründe parat, weshalb ich damit lieber so schnell wie möglich aufhören sollte (um Fischer zu werden)?
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